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Sanierungen

Asbest ist eine Gefahr, genauer gesagt die Asbestfasern, die aufgrund ihrer Größe und Form Schaden in der Lunge anrichten können. Aus diesem Grund sind der Einbau und die Verwendung von Asbest mittlerweile streng reglementiert.

Asbest ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche, natürlich vorkommende, faserförmige Silikat-Minerale. Der Name Asbest kommt aus dem Griechischen und bedeutet „unvergänglich". Diese Eigenschaft ist es auch, was das Material so gefährlich macht. Denn seine feinen Fasern setzen sich in der Lunge fest und bleiben dort. Die Folgen sind Asbesttose und im schlimmsten Fall Lungenkrebs. Das Problematische an diesen Krankheiten ist, dass sie erst nach längerer Zeit ausbrechen können.

Auch wenn die Produktion von asbesthaltigen Materialien seit dem 01.01.1991 und ihre Verwendung seit dem 01.01.1992 verboten sind, gibt es noch zahlreiche Gebäude, die mit asbesthaltigen Materialien gebaut wurden. Somit ist bei Sanierungs- oder Abbrucharbeiten dieser Gebäude stets ein Fachmann mit einem Sachkundennachweis erforderlich.
Die Hochkonjunktur des Baus mit Asbest war um das Jahr 1970 erreicht: an diesem Zeitpunkt waren bis zu 3.000 verschiedene Produkte mit Asbest im Einsatz. Gerade im Bauwesen wurden oft Produkte mit Asbest verwendet - in Form von Isolierungen, Dachpfannen oder Well­platten. Nach 1973 wurde die Verwendung von Asbest reglementiert, 1993 endgültig verboten. Dies betrifft allerdings nur den Neubau. Viele Altbauten sind also mit Asbest im Dach belastet.

Die exakte Bestimmung, ob Asbest im Dach verwendet wurde, sollte von einem Experten durchgeführt werden. Auch die Probe­entnahme muss unter strengen Sicherheitsvorschriften stattfinden: die Bohrung allein kann für Asbest Fasern in der Atemluft sorgen.

Je nach Art und Verwendung kann die Dachsanierung unterschiedlich aufwendig werden.
Wir beraten Sie gerne!